Archiv des Monats “Mai 2015

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Eine Form des „User Centered Design Prozesses“

Der Kunde hat das Wort. Im sog. „Josephs – die Service Manufaktur“ (ein kleiner Laden in der Nürnberger Innenstadt) kann man Prototypen und neue Dienstleistungen testen, bewerten und dadurch auch mitentwickeln.
Das vom Wirschaftsministerium geförderte Projekt des Fraunhofer-Instituts und der Universität Erlangen-Nürnberg feiert seinen ersten Geburtstag.
Im Internet gibt es schon seit Längerem die Möglichkeit, sich in die Produktentwicklung einzumischen. In dem Laden kann man jeodch Prototypen oder Dienstleistungen selbst in die Hand nehmen, testen und seine Meinung dazu äußern. Diese Art des User Centered Design Prozesses ist vor allem für kleine und junge Unternehmen sehr interessant. Im Schnitt kommen ca. 30 Besucher pro Tag. Sie bleiben zwischen 30 und 60 Minuten.
Es gibt verschiedene Themenwelten und nach drei Monaten bekommen die Firmen eine Auswertung der Erkenntnisse.

www.josephs-service-manufaktur.de

 

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Googles Grusel-Hase in Kinderzimmern

Ausgestattet mit Kamera, Mikrofonen und Motoren will Google Einzug in die Kinderzimmer nehmen.
Diese Skizze (Bild) hat Google beim US Patentamt eingereicht. Damit wird mit Häschen, Teddy und Co die Umgebung analysiert, überwacht und ausgespäht.
Folgendes soll das Spielzeug können:

  • Kameras bemerken, wenn ein Mensch das Spielzeug ansieht. Die Augen des Spielzeugs schauen zurück.
  • Der Rechner erkennt das Gesicht des Gegenübers und entscheidet, ob die Person berechtigt ist, das Gerät zu nutzen. Es soll also Menschen voneinander unterscheiden können.
  • Das Spielzeug erkennt mündliche Kommandos und leistet ihnen Folge. Dabei könnte eine Weiterentwicklung der Sprachsteuerung zum Einsatz kommen, die bereits auf Android-Telefonen installiert ist.

Quelle: www.sueddeutsche.de/digital

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Reduktion pur.

Zu Beginn des 2. Semesters, des Studiengangs User Experience Design (UXD), haben wir das Alf Lechner Museum in Ingolstadt besucht. Das Museum liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Technischen Hochschule.

Alf Lechners tonnenschwere Stahlskulpturen beschäftigen sich mit dem Thema „Reduktion auf das absolut Wesentliche“. Ein Ansatz, der auch für die Studierenden für Interface Design Bereich sehr wichtig ist. Auch hier ist die große Herausforderung bei komplexen Anwendungen sehr häufig, sich sowohl inhaltlich wie auch visuell auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren.

Ein Blick über den Tellerrand in andere Bereiche – so wie hier zur Kunst – kann dabei durchaus interessant, inspirierend und lehrreich sein.

Alf Lechner Stiftung