Archiv des Monats “August 2016

Der Eingang des Bauhauses Dessau
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30000 Bauhaus Kunstwerke – kostenfrei. online. staunen.

Die auf dem Campusgelände der Harvard University (Boston, USA) gelegenen „Harvard Art Museums“ verfügen über eine der größten Bauhaus Sammlungen und haben nun über 30000 Kunstwerke online veröffentlicht. Auf der Internetseite der Kunstmuseen lassen sich nun für jedermann zugänglich Fotografien, Zeichnungen, Möbel, Lithografien, aber auch exotische Kunstobjekte wie Webarbeiten betrachten.

Um bei aller Reichhaltigkeit der Bauhaus Werke nicht den Überblick zu verlieren, können komplexe Filter definiert werden, um nach diversen Themen, Künstlern, Macharten, Techniken und Medien, Kulturen und Stiftern zu suchen.
So könnte man sich zum Beispiel Inspiration durch bekannte Werke von Walter Gropius, dem Gründer des Staatliches Bauhauses in Weimar holen. Auch das Filtern nach einzelnen Techniken und Medientypen, die unter Einfluss des Bauhausstiles standen, geben interessante Einblicke und Aufschluss über die Umsetzung einzelner Werke.

Natürlich finden sich in der Sammlung die bekannten Werke großer Künstler wieder, wie etwa die „Freischwinger“-Stühle, Wilhelm Wagenfelds WG24 Tischlampe oder Fotografien von Bauten wie dem Faguswerk in Alfeld. Doch sind vielleicht gerade Arbeiten aus dem Bereich Typografie und Design-Dokumentation für UX Designer einen Blick wert.

Die Auseinandersetzung mit dem Ansatz und der Philosophie des Bauhauses stellt dabei für User Experience Designer einen kulturellen wie intellektuellen Mehrwert dar: Die Maxime des Bauhauses, Kunst und Handwerk zu verbinden und damit volksnahe und gebräuchliche Gegenstände und Architektur zu schaffen, liegt dem User Experience Design nicht fern: technisch teilweise hochkomplexe Systeme so zu gestalten, dass sie vom Anwender schnell verstanden und bedient werden können und dabei stets ästhetisch sind.

Zur Bauhaus-Sammlung der Harvard Art Museums →